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Workshop 339 – Britta Stuff
Emotionaler
schreiben
Britta Stuff verlangt von Reportagen, „dass sie den emotionalen Kit der Gesellschaft liefern.“ Wie kommt man zu Texten, die emotional berühren? „Das ist harte Arbeit, die schon bei der Recherche anfängt“. Sie formuliert sieben Fragen, die sich jeder Reporter stellen sollte, bevor er einen Text schreibt.

Hi!&Nun? – Harald Martenstein vs. Ronen Steinke
Wer bedroht die Meinungsfreiheit?
Meinungsfreiheit ist das seltsame Gefühl, wenn man etwas hört oder liest, was man für vollkommen bescheuert, widerlich oder für längst widerlegt hält. Dieser Satz fällt in dem überhaupt nicht bescheuerten Streitgespräch zwischen Harald Martenstein und Ronen Steinke. Der eine, Martenstein, sieht die Meinungsfreiheit durch einen größeren Konformitätsdruck, vor allem von links, bedroht; der andere, Steinke, sieht sie vor allem durch staatliche Eingriffen gefährdet.
Workshop 276 – Matze Hielscher
Wie man gute
Gespräche führt
Wie schafft man es, dass einem 1,2 Millionen Menschen pro Monat zuhören? Nach Stationen als Lampenverkäufer und Musiker ist Matze Hielscher seit 2016 Host seines Podcasts „Hotel Matze”. Warum er nur Fragen stellt, die ihn selbst interessieren, wie Nähe im Interview entsteht und wie viel Nähe zu viel ist, das erfahrt ihr in diesem Workshop.
Die Struktur unserer Kurse
Mein Wissenslevel
Einsteiger. Fortgeschrittene. Profis. Experten.
Deine Text-KI
Besser schreiben, prompt.
Das Redigier-Tool basiert auf künstlicher Intelligenz und den Schreibregeln von Wolf Schneider, dem Verfasser der Standardwerke über gutes Schreiben.
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Cordt Schnibben
Was alle Journalisten von Collien Fernandes lernen können
Am letzten Freitag saß ich beim Reporter:innen-Forum in vielen beeindruckenden Workshops, einer stach heraus, weil er in den zwanzig Jahren dieser Veranstaltung einer der besonders berührenden und erkenntnisreichen war. Collien Fernandes ging zusammen mit Jörg Sadrozinski, dem langjährigen Leiter der Deutschen Journalistenschule, die Monate von März bis August durch, anhand einer Fallstudie, die Jörg zusammen mit Dominik Steiniger über den Ulmen-Skandal erstellt hat.
Cordt Schnibben
Wie wir über ein Ereignis schreiben, ohne dabei gewesen zu sein
Am 11. September vor 25 Jahren, am frühen Nachmittag, wurde ich in die Chefredaktion des Spiegel gerufen, dort standen der stellvertretende Chefredakteur und ein Dutzend Kollegen rund um den Fernseher und blickten entgeistert auf die Bilder aus New York. Im World Trade Center klaffte ein qualmendes Loch, die Umrisse deuteten darauf hin, dass wohl ein Flugzeug in einen der Türme gekracht war. Ein tragisches Unglück, dachten wir alle, am Telefon war der Korrespondent aus New York, dem geraten wurde, sofort an die Südspitze von Manhattan zu fahren, um sich das aus der Nähe anzusehen. In dem Moment flog ein zweites Flugzeug in den zweiten Turm. Bis heute höre ich das ungläubige Stöhnen aller Journalisten im Raum.
Cordt Schnibben
Wie über einen Verbotsantrag gegen die AfD berichten?
Immer noch im Sachsen-Anhalt-Kater? Immer noch schockiert darüber, dass eine als „gesichert rechtsextrem“ eingestufte Partei kurz davor ist, eine Landesregierung zu stellen? Oder davon überzeugt, dass die AfD an ihren bizarren Wahlversprechen scheitern wird? Seit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist die Frage zurück, diesmal nicht als akademische Übung für Verfassungsrechtler, die auch am Wochenende gern Fußnoten sortieren: Soll ein Verbotsverfahren gegen die AfD eingeleitet werden?
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