19. August 2026

Collien Fernandes beim Reporter:innenworkshop

Erinnert ihr euch noch, was euch durch den Kopf ging, als ihr im März mitbekamt, was Collien Fernandes über ihren Mann Christian Ulmen verbreitete, den sympathischen, manchmal leicht trotteligen, oft souveränen Typen, der so leicht von einer Figur in die andere schlüpfen konnte? Der sollte seine Frau in ihrem Namen im Netz anderen Männern angeboten haben, mit gefälschten Nacktbildern und erfundenen, widerlichen Lügenstories? Und das Ganze ihr gegenüber gestanden haben?
11. August 2026

Die News des Tages: Schreiben muss keine Qual sein!

Ich habe heute kein Foto für euch, aber vier überwältigende Nachrichten. Der neue Workshop, den ich gleich unten vorstelle, ist der 200., ja, der zweihundertste Workshop, den wir seit unserem Start im 2017 online stellen. Die inzwischen über 130.000, ja, einhundertdreißigtausend Einschreibungen in diese Kurse zeigen, dass ihr mit den Videos was anfangen könnt. Darum ein kleiner Wettbewerb zum Jubiläum: Wer ist der König der Reporterfabrik, wer hat die meisten Kurse belegt (oder glaubt das)? Schreibt uns (reporterfabrik@correctiv.org), die ersten Drei bekommen einen Roman, damit sie mal was anderes konsumieren als großartige Lernvideos.
30. Juli 2026

Was bringt mir dieser Newsletter? Gute Frage!

Was bringt mir das? Diese Frage steht unausgesprochen über vielen journalistischen Texten, auch über diesem Newsletter. Leserinnen und Leser stellen sie nicht höflich, sie klicken einfach weg. Wer ihre Zeit will, muss ihnen etwas geben: Orientierung, Erfahrung, Wissen, einen Vorsprung. Der Nutzwert dieses Newsletters: knappe Information über einen neuen, wichtigen Online-Workshop der Reporterfabrik. Thema? Nutzwert im Journalismus.
29. Juli 2026

Das KI-Dilemma

Am Ende meines letzten Newsletters hatte ich euch gefragt: Wurde beim Schreiben des Newsletters künstliche Intelligenz eingesetzt? Eure Reaktionen zeugten von großer Unsicherheit, darum jetzt die Auflösung: Ja,zwei Abschnitte hat ChatGPT geschrieben, ich habe sie nur leicht redigiert.
28. Juli 2026

KI-Nutzung kennzeichnen?

Wo immer Journalistinnen und Journalisten in diesen Wochen beieinander sitzen, geht es um die Frage: Hilft uns Künstliche Intelligenz oder schadet sie dem Journalismus mehr? So auch in der letzten Woche bei der European Publishing Konferenz in Wien, bei der mir deutlich wurde, dass die lokalen Medien in KI so etwas wie den Heilsbringer sehen, während die überregionalen Medien fürchten, dass die durch KI perfektionierten Plattformen wie Google oder YouTube und KI-Tools wie ChatGPT oder Claude langfristig bei vielen Usern zur Frage führt: Warum soll ich eigentlich noch für Journalismus bezahlen, wenn KI mir komplexe Texte liefert, die Journalisten aus klassischen Medien zwar recherchiert und geschrieben haben, die von der KI aber neu sortiert und formuliert wurden?
1. August 2025

Die drei schnellsten Wege, ein Gespräch zu ruinieren

heute möchte ich besonders nachdrücklich werben für den neuen Workshop, der ab sofort online ist. In ihm geht es darum, wie man als Interviewer oder Interviewter ein Gespräch ruiniert. Und der, der jede Menge Tipps dafür gibt, wie man dieses Desaster vermeidet, ist ein Meister darin, nie zu langweilen, immer zu polarisieren, ist der Erfinder der neuen deutschen Buch-Lesung, die darauf verzichtet, Fragen der Zuhörer zuzulassen, ist der Erfinder von Gesprächsbüchern, die kein Thema haben und deshalb viel mitteilen. Obendrein Erfinder der Rock 'n' Roll-Lesung: lesen da, wo sonst nur gesungen, getanzt und gesoffen wird, also nicht in Buchhandlungen und Literaturhäusern, lesen so, dass keiner einschlafen kann.
1. August 2025

So verhandelst du Honorare, von denen du leben kannst

wer kann von sich sagen, gut verhandeln zu können? Ich meine nicht beim Flohmarkt oder beim Gebrauchtwagen, sondern bei dem, was uns wirklich betrifft: bei Honoraren. In meiner Zeit als Leiter der Deutschen Journalistenschule, aber auch danach bei Gesprächen mit Studierenden und freien Journalistinnen, habe ich unterschiedliche Argumente gehört, also Ausreden, die bei Honorarverhandlungen gefallen sind. Hier eine kleine Auswahl:
1. August 2025

Eine Idee multimedial umsetzen

Caroline Rosales, 43 Jahre alt, ist ein schönes Beispiel dafür, wie man heutzutage aus einem Schreibtalent und seinem Leben ein einträgliches, vielfältiges Medienleben machen kann. Und darum gibt sie in ihrem Workshop Vom Text zum Roman zum Drehbuch freundlicherweise ihr Karrierewissen weiter.

Was ist die richtige Lernstufe für mich?

Die Lernstufen in der Reporterfabrik dienen vor allem der Orientierung. Du darfst in allen Lernstufen Kurse belegen, egal wie viel Vorerfahrung du hast. Hier eine kleine Orientierung:

Stufe 1: Du möchtest journalistische Arbeit verstehen, Grundlagen kennenlernen

Stufe 2:  Du möchtest journalistisches Handwerk erlernen, Grundlagen vertiefen

Stufe 3: Du kennst die Grundlagen bereits, möchtest ein bestimmtes Thema gezielt vertiefen.

Stufe 4: Du möchtest dir für einen bestimmten Bereich oder eine Tätigkeit Expertenwissen aneignen.